CSU hält an LEP und Ausbauplänen für Oberpfaffenhofen fest!
Ein Schlag ins Gesicht der Ausbaugegner: Die Nominierung der amtierenden Landtagsabgeordneten Frau Prof. U. Männle durch die Stimmkreiskonferenz der CSU am letzten Samstag zeigt überdeutlich, dass die CSU im Kommunalwahlkampf die Bürgerinnen und Bürger getäuscht hat.
Frau Männle hat in ihrer Arbeit als Abgeordnete des Bayerischen Landtags stets für die Aufnahme des Zieles 1.6.5 gestimmt, das den Ausbau des Sonderflughafens Oberpfaffenhofen für den Geschäftreiseflugverkehr vorsieht. Sie hat die Proteste breiter Teile der Bevölkerung im Landkreis ignoriert und gegen die Interessen der Menschen im 5-Seen-Land gehandelt. Im Kreistag hat sie zudem unumwunden zugegeben, im Vorfeld des LEP-Beschlusses insbesondere mit dem Flughafenbetreiber EDMO über dessen Interessen verhandelt zu haben. Besorgte Bürgerinnen und Bürger aus dem Landkreis hingegen, leitete sie bei Anfragen stets an ihren zuständigen Kollegen weiter und hat sich nicht ausreichend mit ihren Belangen auseinander gesetzt.
Die große Zustimmung zu ihrer Nominierung zeigt, dass die CSU im Landkreis Starnberg im Kommunalwahlkampf nur aus Wahltaktik und opportunistischen Gründen auf die Linie der Ausbaugegner eingeschwenkt ist und sich aus populistischen Gründen sich auf die Seite der Bürgerinnen und Bürger geschlagen hat. Sie zeigt nun wieder ihr wahres Gesicht: wenn es um die Schaltstellen der Macht im Lande geht, bleibt alles beim Alten und die Ausbaubefürworterin wird klar unterstützt.
Die SPD wird im Landtagswahlkampf deutlich machen, dass der Ausbau des Sonderflughafens nur zu verhindern ist, wenn die CSU und ihre Freundin der Geschäftsfliegerei einen deutlich Denkzettel erhält. Mit Tim Weidner als Direktkandidat im Stimmkreis Starnberg und mit der Zweitstimme für Dr. Manfred Miosga können die Wählerinnen und Wähler zwei glaubwürdige Kandidaten wählen, die sich in der Frage Ausbau des Sonderflughafen immer klar auf die Seite der Menschen im Fünfseenland gestellt haben.