Neujahrsempfang der SPD Starnberg

Foto: Christiane Falk und Dr. Thomas Beyer beim Neujahrsempfang in Starnberg

Dr. Thomas Beyer, MdL und Landesvorsitzender der Arbeiterwohlfahrt sieht beim Neujahrsempfang der SPD Starnberg schwere Zeiten auf die Sozialverbände zukommen.

Der Neujahrsempfang des Kreisverbandes und Ortsvereins der Starnberger SPD mit rund 80 Gästen im Starnberger Restaurant "Königswasser" stand ganz im Zeichen der Wirtschafts- und Finanzkrise. Tim Weidner, Kreisvorsitzender der SPD Starnberg, zitierte in seiner Begrüßungsrede Altkanzler Helmut Schmidt: "Wer meint, man könne alles dem Markt überlassen, ist ein Trottel". Ein Markt ohne klare Regeln sei Gift. Die Politik einer umfassenden Privatisierung, Markt-Liberalisierung und Deregulierung , wie es die FDP seit langer Zeit fordert, hat Konkurs angemeldet. "Es ist offensichtlich sozialdemokratische Politik, die in diesen Zeiten zur Krisenbewältigung gebraucht wird", so Weidner. Als Sozial- und Kommunalpolitiker sehe er einen Wahlerfolg der FDP und Union bei den Europa- und Bundestagswahlen mit großer Sorge.

Dicht gedrängt konnten die Zuhörer einen kämpferischen AWO-Vorsitzenden erleben, trotz der erwarteten tiefen finanziellen Einschnitte für die Sozialverbände in den kommenden Jahren. Thomas Beyer sprach sich für ein "neues Miteinander" in der Gesellschaft aus. Denn die gesamte wirtschaftliche Tätigkeit hat - so die Bayerische Verfassung - dem Gemeinwohl zu dienen. Der soziale Friede sei gerade für die Sozialdemokratie ein bleibender politischer und gesellschaftlicher Auftrag Und en gesellschaftlichen Zusammenhalt. Die Überwindung der Krise kann durch eine gemeinsamen Kraftanstrengung aller Beteiligten erfolgen. "Die Sozialverbände werden ihren Dienst anbieten", so Beyer.

Beim anschließenden Weißwurst-Essen nutzten die Gäste die Möglichkeit zum Meinungsaustausch.

Materialien zum Thema