MdEP Wolfgang Kreissl-Dörfler besucht die AWA

Foto: Tim Weidner, Werner Odemer, Michael Bajorat, Wolfgang Kreissl-Dörfler, Hermann Doblinger und Andreas Schöpf beim Besuch der AWA in Herrsching

"Sauberes Trinkwasser ist das wichtigste Lebensmittel überhaupt", stellte Wolfgang Kreissl-Dörfler bei seinem Besuch der AWA in Herrsching fest. Aus seinen Einsätzen in Brasilien und Angola weiß er genau, was es bedeutet, mit wenig trübem Wasser auskommen zu müssen. Er erwies sich als fachkundiger Besucher, der viele Wasserwerke in Bayern kennt und kann aus Erfahrung berichten, weshalb es so wichtig ist, die Wasserwirtschaft in kommunaler Hand zu belassen.

Paris, London und Rom haben schlechte Erfahrungen mit der Privatisierung gemacht und Stuttgart ist mittlerweile dabei, dass Wasser- und Abwassernetz zurückzukaufen.

Die AWA hat seit 2004 fast vier Millionen Euro investiert - Geld, das in der Region bleibt und hier Arbeitsplätze sichert.

Zudem gestaltet sie zusammen mit der Ökostation in Wartaweil (BUND) das Schulprojekt "Lebendiges Wasser" - und nicht zu vergessen: Die Kommunen zahlen anständige Löhne.

Im EU-Parlament konnte die sozialdemokratische Fraktion durchsetzen, dass die kommunale Daseinsvorsorge im Lissabon-Vertrag verankert wird. Demnach entscheiden allein die Kommunen, ob und was sie privatisieren wollen.

Und was viele nicht wissen: Geht ein privates Unternehmen, dass für die Kommune die Wasserwirtschaft betreibt, in Konkurs, dann muss die Kommune das Netz wieder übernehmen - und das wird dann richtig teuer.