Antrag auf zeitnahe Umsetzung von Maßnahmen zum Schutz vor Hochwasser am Kienbach im Zuständigkeitsbereich der Gemeinde Andechs (01.08.2021)

Sehr geehrter Herr Bürgermeister Scheitz, lieber Georg,

sehr geehrte Damen und Herren des Gemeinderates,

der Gemeinderat möge folgendes beschließen:

  1. Die Gemeinde Andechs will in ihrem Zuständigkeitsbereich entlang des Kienbaches das Leben und die Gesundheit von Personen, sowie ihr Hab und Gut so schnell wie möglich vor Hochwasser schützen. Daher sollen umgehend die vorhandenen Pläne zur Regenwasserrückhaltung sowohl im Quell- und Einzugsgebiet als auch die baulichen Maßnahmen entlang des Kienbachs überprüft und ggf. aktualisiert werden.
  2. Die Gemeinde Andechs legt einen verbindlichen Zeitplan für die Umsetzung der Hochwasserschutzmaßnahmen fest.

Begründung:

Beim Pfingsthochwasser 1999 wurde jedem Verantwortlichen in der Gemeinde und den ehrenamtlichen Einsatzkräften schnell klar, dass der Kienbach in kürzester Zeit extrem anschwellen, dadurch das Bachbett verlassen und große Schäden verursachen kann. Bis heute wurden nur wenige der geplanten Maßnahmen zum Hochwasserschutz umgesetzt. Umso wichtiger ist es jetzt die Anwohner am Kienbach bei Extremwetterlagen in Erling so gut wie möglich zu schützen.

Gelingen kann dies durch eine gute Mischung aus verschiedenen Maßnahmen, wie Wiedervernässung von Moor-, Wald-  und Wiesenflächen, den Bau bereits geplanter Hochwasserschutzwälle und einer kontinuierlichen Pegelstandsmessung als Frühwarnsystem für die Einsatzkräfte und Anlieger.

Nachdem in Erling nur an wenigen Stellen Niederschlagswasser versickert werden kann, sollte die Gemeinde Andechs ebenso bei zukünftigen Neuausweisungen von Bauland und bei allen Baumaßnahmen im baurechtlichen Innenbereich die Forderungen von Wasserwirtschaftsamt und AWA-Ammersee Wasser- und Abwasserbetriebe gKU berücksichtigen. Das bedeutet, dass eine Versickerung des Niederschlagwassers auf dem jeweiligen Baugrundstück, bzw. eine gedrosselte Einleitung in einen der Tagwasserkanäle, die alle ausnahmslos im Kienbach münden, für die Erschließung und Genehmigung gesichert sein muss. Dies kann nur durch die zuvor angesprochenen Maßnahmen gewährleistet werden.

Wir hoffen und wünschen uns, dass wir dem hier angesprochenen Gremium die dringende Notwendigkeit zur Wiederaufnahme des örtlichen Hochwasserschutzes plausibel darlegen konnten.

Mit freundlichen Grüßen

Kurt Peter Eberl                                                    Christian Kaiser

(Vorsitzender)                                                       (3. Bürgermeister)

Bundestagskandidatin Carmen Wegge beim Infostand in Andechs.

aufgrund dessen, dass das anstehende TTIP Abkommen erhebliche Auswirkungen auf die kommunale Selbstverwaltung haben wird, ist es an der Zeit die Bürger und Bürgerinnen der Gemeinde Andechs umfassend aufzuklären. Nicht jeder Bürger kann die Ausmaße von TTIP auf sich und die Gemeinde zum gegenwärtigen Zeitpunkt erfassen und einordnen, somit liegt es in der Verantwortung der Gemeinde die Sachverhalte verständlich aufzuarbeiten und mit lokalen Beispielen den Bürgern und Bürgerinnen nahezubringen. Bei TTIP geht es nicht um Warenhandel sondern um Handel mit Dienstleistungen somit werden alle Bereich der kommunalen Daseinsvorsorge massiv betroffen sein. Weiterlesen

Sehr geehrte Frau Bürgermeister Neppel,
liebe Anneliese,

nach Eröffnung weiterer Neuigkeiten am 10.12.2014 über die Vorhaben der einzelnen Werber für die Ausweisung nun eines Sondergebietes Frieding Nord wollen wir folgendes aufzeigen:
Der zögerliche Verkauf der Grundstücke im Gewerbegebiet Rothenfeld hat eindeutig bewiesen, dass die Gemeinde Andechs kein zusätzliches Gewerbegebiet in Frieding braucht. Es besteht einfach kein Bedarf, was die Neuausweisung eines neuen riesigen Gewerbegebietes und die dadurch schwerwiegenden Eingriffe in die Natur in Frieding rechtfertigen würde.
An dem Strukturwandel in der Landwirtschaft in den letzten Jahrzehnten kann man ablesen, dass sich die überlebensfähigen Höfe mit Aussiedlungen bzw. Teilaussiedlungen im Außenbereich von Frieding niedergelassen haben. Die Nachfolgenutzungen der ehemaligen Hofstellen sind überwiegend Wohnen und teilweise Wohnen und Gewerbe. Landwirtschaft an den ehemaligen Hofstellen existiert praktisch nicht mehr. Um die enormen Investitonen decken zu können wurde immer wieder Bauland bzw. Nutzgrund an zahlungskräftige Käufer veräußert, was im Laufe der Zeit zu einer Verdoppelung der Einwohnerzahl in Frieding führte.

Wie geht es weiter mit Frieding Nord? Weiterlesen