SPD-Kreisvorsitzende Christiane Feichtmeier und Ortsvereinsvorsitzender Peter Eberl überreichen Christa Edelhoff-Weyde die Urkunde für die 50-jährige Parteimitgliedschaft.
Peter Eberl gratuliert Magnus Berchtold zum 70. Geburtstag.

Antrag auf zeitnahe Umsetzung von Maßnahmen zum Schutz vor Hochwasser am Kienbach im Zuständigkeitsbereich der Gemeinde Andechs (01.08.2021)

Sehr geehrter Herr Bürgermeister Scheitz, lieber Georg,

sehr geehrte Damen und Herren des Gemeinderates,

der Gemeinderat möge folgendes beschließen:

  1. Die Gemeinde Andechs will in ihrem Zuständigkeitsbereich entlang des Kienbaches das Leben und die Gesundheit von Personen, sowie ihr Hab und Gut so schnell wie möglich vor Hochwasser schützen. Daher sollen umgehend die vorhandenen Pläne zur Regenwasserrückhaltung sowohl im Quell- und Einzugsgebiet als auch die baulichen Maßnahmen entlang des Kienbachs überprüft und ggf. aktualisiert werden.
  2. Die Gemeinde Andechs legt einen verbindlichen Zeitplan für die Umsetzung der Hochwasserschutzmaßnahmen fest.

Begründung:

Beim Pfingsthochwasser 1999 wurde jedem Verantwortlichen in der Gemeinde und den ehrenamtlichen Einsatzkräften schnell klar, dass der Kienbach in kürzester Zeit extrem anschwellen, dadurch das Bachbett verlassen und große Schäden verursachen kann. Bis heute wurden nur wenige der geplanten Maßnahmen zum Hochwasserschutz umgesetzt. Umso wichtiger ist es jetzt die Anwohner am Kienbach bei Extremwetterlagen in Erling so gut wie möglich zu schützen.

Gelingen kann dies durch eine gute Mischung aus verschiedenen Maßnahmen, wie Wiedervernässung von Moor-, Wald-  und Wiesenflächen, den Bau bereits geplanter Hochwasserschutzwälle und einer kontinuierlichen Pegelstandsmessung als Frühwarnsystem für die Einsatzkräfte und Anlieger.

Nachdem in Erling nur an wenigen Stellen Niederschlagswasser versickert werden kann, sollte die Gemeinde Andechs ebenso bei zukünftigen Neuausweisungen von Bauland und bei allen Baumaßnahmen im baurechtlichen Innenbereich die Forderungen von Wasserwirtschaftsamt und AWA-Ammersee Wasser- und Abwasserbetriebe gKU berücksichtigen. Das bedeutet, dass eine Versickerung des Niederschlagwassers auf dem jeweiligen Baugrundstück, bzw. eine gedrosselte Einleitung in einen der Tagwasserkanäle, die alle ausnahmslos im Kienbach münden, für die Erschließung und Genehmigung gesichert sein muss. Dies kann nur durch die zuvor angesprochenen Maßnahmen gewährleistet werden.

Wir hoffen und wünschen uns, dass wir dem hier angesprochenen Gremium die dringende Notwendigkeit zur Wiederaufnahme des örtlichen Hochwasserschutzes plausibel darlegen konnten.

Mit freundlichen Grüßen

Kurt Peter Eberl                                                    Christian Kaiser

(Vorsitzender)                                                       (3. Bürgermeister)

Bundestagskandidatin Carmen Wegge beim Infostand in Andechs.

Ein Ziel im Wahlflyer der Kandidatin und der Kandidaten für den Gemeinderat ist, das Wanderwegenetz im Gebiet der Klostergemeinde deutlich zu verbessern.

Das Wandern in freier Natur soll den Menschen Freude bereiten, deshalb testeten wir von der SPD die Tauglichkeit des bekannten Ausflugswanderweges. Wir wollten die Knackpunkte erkennen und realisierbare Lösungen erarbeiten, damit wir auch in der Lage sind, entsprechende Anträge stellen zu können.

Eine neunköpfige Wandergruppe, darunter unsere unternehmenslustige Landratskandidatin Christiane Kern, begab sich auf die Spuren der Andechs-Besucher, den beliebten „Fernwanderweg“ vom Schloss Seefeld zum Kloster Andechs.

Vom vereinbarten Treffpunkt an der „Hannawies“ ging es bei Traumwetter zunächst einen schmalen Trampelpfad an der zum Teil steil abfallenden Hangkante entlang.       Auf der rechten Seite hatten wir über eine weite Wegstrecke einen ausgezeichneten Blick auf den Ammersee von der Finanzschule bis nach Lochschwab. Der nächste Abschnitt führte uns in den Wald bzw. nahe am Waldrand entlang. Ab dem Pfaffenlaich konnten wir den Blick ins Kiental bei herrlichem Sonnenschein genießen. Nach einem naturbelassenen Waldweg mit teilweise moorastigen und offenen Wurzelwerkabschnitten standen wir dann vor dem Ochsengraben. Jetzt ging es steil bergab und wieder steil bergauf, über Stock und Stein bei der mutigen Überquerung des idyllisch gelegenen Bachlaufes.

Während der gesamten Wegstrecke bildeten sich verschiedene Zweier- und Dreiergruppen, die sich eifrig austauschten. Langeweile war nicht zu erkennen. Nach ca. einer Stunde sind wir hungrig im Andechser Bräustüberl angekommen. Im reservierten Mälzerstüberl kümmerten wir uns zuerst ums leibliche Wohl, bevor wir anschließend die Vorbereitung/Arbeitsaufteilung für die geplanten Veranstaltungen zur Kommunalwahl besprachen.

Vielen Dank an Magnus Berchtold, den Organisator des wunderbaren Spazierganges. Alle Teilnehmer konnten sich überzeugen, in welchem abwechslungsreichen Zustand sich dieser Wanderweg darstellt.