Bei der Sondersitzung des Andechser Gemeinderats am 08.11.2011 ging es erneut um die Abwägungen zum Bebauungsplan Molkerei Scheitz. Bevor die einzelnen Einwendungen der Bürger und der Träger öffentlicher Belange behandelt werden sollten, sollten 3 Grundsatzbeschlüsse zu immer wiederkehrenden Einwendungen gefasst werden.

Beim ersten Grundsatzbeschluss ging es um die Forderung einiger betroffener Bürger und verschiedener Träger öffentlicher Belange (u.a. Bistum und Landesamt für Denkmalpflege) auf Errichtung eines Phantomgerüsts. Damit sollte die Höhenentwicklung von Hochregallager und Verwaltungsgebäude gezeigt und eine fundierte Entscheidung zur Belastung der Nachbarn und zur Einbindung ins Landschafts- bzw. Dorfgebiet getroffen werden können. Ich habe mein Verständnis für diese Forderung geäußert und erklärt, dass ich sie unterstützen werden.

Der ablehnend formulierte Verwaltungsvorschlag fand überraschend keine Mehrheit (5 : 6 Stimmen).

Nach einer dann teilweise fast schon tumultartigen Diskussion über das weitere Vorgehen wurden in einem weiteren Beschluss die Minimalanforderungen für die Phantomgerüste für das Hochregallager und das Verwaltungsgebäude festgelegt. Geplant ist, die Phantomgerüste bis Freitag Nachmittag aufzustellen und dann im Rahmen einer Ortsbesichtigung vorzustellen.

Die beiden übrigen Grundsatzbeschlüsse, die sich insbesondere mit der Parkplatz- und Verkehrssituation befassten, wurden dann einstimmig entsprechend den Verwaltungsvorlagen beschlossen. Hinsichtlich der Verkehrssituation durch die touristische Attraktion “Hundertwasserhaus” wurde der Beschlussvorschlag auf meine Anregung dahin konkretisiert, dass die Prüfung beim konkreten Bauantrag zu erfolgen hat. Damit ist gesichert, dass dieses Problem bei der weiteren Planung Berücksichtigung findet.

Die Behandlung der einzelnen Einwendungen musste dann zurückgestellt werden, da zunächst das Ergebnis der Ortsbesichtigung abgewartet werden muss.

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